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Eine
Kreisformation lässt den Raum viel besser nutzen. Keine
schützende Wand im Rücken zu haben mag manchen
Modellen unangenehm sein, das allerdings ist reine Gewohnheitssache.
Der Monitor wird die Länge der Posen bestimmen, es ist jedoch
die Aufgabe des Modells, die Dauer einzuhalten. – Eine Uhr
wird allenfalls zur Verfügung gestellt.
Während einer Session werden die Posen kontinuierlich
länger, beginnend bei wenigen Sekunden, reichend bis 15
Minuten.
Wichtig: Um den Zeichnenden möglichst abwechslungsreiche
Blickwinkel zu ermöglichen, ist es wichtig, die Achse mit
jeder Pose zu variieren, z. B. also die Blickrichtung jedesmal um
45° im Uhrzeigersinn zu drehen.
Gesture
Drawing (gesture: Gebärde, Geste)
Beim eigentlichen Gesture Drawing zu Beginn der Session sind die Posen
nur von kurzer Dauer, nicht über zwei Minuten lang.
Dafür ist es möglich, sie voller Ausdruck und
Spannung zu gestalten. Eine Aufgabe, die sehr viel mit Schauspiel und
Tanz zu tun hat: Mit jeder neuen Pose versetzt man sich in eine andere
Rolle – und lässt sogar die Mimik mitspielen!
Beispiele:
• Der lauschende Spion
• Die erwartunsvoll Ausschau haltende am Bahnhof
• Der Grubenarbeiter am Feierabend
• Der kampfbereite Gladiator
• Der Angsthase im Dunkeln
• Etc.
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